Aktionen sind in der Bildung wichtig, weil sich damit das erworbene Wissen verfestigt. Die Jugendlichen haben aber auch eine Lobby-Funktion: Sie sind das Gegengewicht zur Tabaklobby, die sehr stark im Bundestag und im Europaparlament vertreten sind.

 

1. Anders lernen

Jugendliche nehmen die Informationen anders auf, wenn sie Politiker*innen befragen können oder ihr Anliegen vermitteln können. Das Lernen für eine wichtige Begegnung, bei der gern auch Medien anwesend sein können, birgt in sich eine starke Motivation.

 

2. Hinterfragen

Jugendliche hinterfragen die Tabakwerbung und lassen sich durch die Aktion weniger beeinflussen. Hinzu kommt der Gesichtsverlust von Konzernen und Zigarettenmarken durch die Zusammenhänge von immensen Gewinnen und tiefster Armut.

 

3. Agieren

Mit der Knüll-Aktion, mit dem Werbewettbewerb und mit der Rauchfrei-Aktion können die Jugendlichen öffentlichkeitswirksam agieren und Einfluss nehmen auf Politik und Gesellschaft. Hinzu kommen die Möglichkeiten, mit ihren kommentierten Werbeplakaten auf die Gleichaltrigen in ihrer Umgebung einzuwirken.

 

Bitte keine Tabakwerbung!

Die Jugendlichen protestieren dagegen, dass sie mit teurer Werbung dazu verführt werden, wovon sie ebenfalls teure Anti-Rauch-Programme abhalten wollen – und die Politik tut nichts dagegen!

Die Jugendlichen kommentieren die Plakate und beschweren sich bei den Politiker*innen. Hier gibt es Tipps.

 

Politiker*innen ansprechen

Es ist so leicht: Die Büros der Abgeordneten von Landtag oder Bundestag sind meist gar nicht so weit entfernt. Anrufen… hingehen! Oder zu sich einladen und mit ihnen diskutieren. Nur so verstehen die Politiker*innen, dass Jugendliche auch in Deutschland ein Recht auf Gesundheit haben. Sie durch die Tabakindustrie verführen zu lassen, ist das Gegenteil.

 

Zigarettenschachteln zerknüllen

Wir sagen, dass in den Zigarettenschachteln die unerfüllten Träume der Kinderarbeiter*innen stecken. “Lasst sie raus und wünscht ihnen eine bessere Zukunft!” Mit der Knüll-Aktion können die Jugendlichen auch Wut und Angst herauslassen. Wut über die Tabakkonzerne, die die Gleichaltrigen so schlecht behandeln, über die Werbung, die ihre Gesundheit kaputt machen will und über die Politiker*innen, die nichts tun. Angst, weil sie gelernt haben, wie schädlich das Rauchen ist und sie nun Angst um ihre rauchenden Eltern haben.

Wir sagen aber auch, dass die Zukunftsträume der arbeitenden Kinder in den Tabakschachteln sind. Die sollen die Jugendlichen herauslassen und ihnen wünschen, dass sie in Erfüllung gehen. Weiterlesen

 

Rauchfrei-Aktion

Das ist ein spannendes Projekt. Wie reagiert die Gesellschaft, die Medien, die Politik und vor allem der Rat eurer Stadt, wenn ihr als Schule den Antrag stellt, dass die Straßen rund um eure Schule oder Jugendeinrichtung rauchfrei sein sollten. In Rotterdam scheint es geklappt zu haben. Weiterlesen