Einzelhändler sollen künfig keine 80.000 Euro mehr zahlen müssen, wenn sie gegen das Gesetz der Tabakwerbung verstoßen. Wie die Zeitung „Le Soir“ berichtet, hat Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) beschlossen, dass die Mindeststrafe auf 2.000 Euro herabgesetzt wird. Laut De Block waren die Geldbußen unverhältnismäßig hoch, sodass in der Praxis oft überhaupt keine Sanktionen verhängt wurden.

Tabakwerbung ist in Belgien grundsätzlich verboten. Es gibt allerdings Ausnahmen: Tabak- und Zeitungsläden dürfen in ihrem Geschäft und an der Fassade für Tabakerzeugnisse werben. Die kostenlose Zugabe von Feuerzeugen zu einer gekauften Zigarettenschachtel ist dagegen verboten.

weiterlesen: Grenzecho