Thijn macht seinen Fußballclub rauchfrei

Jugendmitglied Thijn fand es nicht gut, dass sein Fußballclub Alliance 22 nicht rauchfrei war. „Ich fand es sehr seltsam, dass Rauchen erlaubt ist, denn Rauchen gehört nicht zu einem Sportverein. Darüber hinaus ist Kika (Kinderkrebs-Organisation) der Hauptsponsor unseres Clubs. Ist es nicht seltsam, dass die Kinder nicht vor dem Rauchen geschützt werden? Ich beschloss, Alliance rauchfrei zu machen und schickte eine E-Mail an die Leitung

Ich bekam eine E-Mail zurück, das die Leitung das für eine gute Idee hielt und sie luden mich zu einem Gespräch ein. Ich habe mich mit den Tipps auf der Generatie Rookvrij-Website gut vorbereitet. Mein Vater und ich haben mit dem Vorsitzenden und dem Jugendleiter gesprochen. Zum Beispiel fragten sie, wie sie es machen sollen und ob wir helfen könnten, Menschen anzusprechen. Sie sagten auch, dass erst der gesamte Verein hinter der Idee stehen sollte. Deshalb haben sie mich gebeten, Anfang 2018 auf der Generalversammlung einen Vortrag zu halten.

Es war sehr schön, auf der Generalversammelung einen Vortrag zu halten und vorzuschlagen, den Verein rauchfrei zu machen. Ich erklärte, welche Schritte der Club unternehmen könnte und welche Hilfe wir von der Generatie Rookvrij bekommen könnten. Es gab ein paar Fragen, wie wir das in der Praxis machen könnten. Glücklicherweise stimmte eine große Mehrheit dafür, ein rauchfreier Verein zu werden.”

Im Juni 2018, beim großen dreitägigen Turnier zum Ende der Saison, erklärte sich Alliance komplett für rauchfrei. Thijn war jeden Tag dabei, als das Gesicht dieser Kampagne. Thijn: „Ich war sehr stolz und glücklich, dass der Club rauchfrei geworden ist! Es ist auch schön, dass ich nur nette und positive Reaktionen erhalten habe. Übrigens auch von Rauchern.“

 

Herausforderung

Vater Willem fügt hinzu, dass die Herausforderung jetzt darin besteht, mit Menschen umzugehen, die sich noch eine Zigarette anzünden. Die Mitglieder sollen dafür gemeinsam Verantwortung übernehmen und Raucher ansprechen, was jedoch nicht immer der Fall ist. Wenn Willem einen Raucher anspricht, weiß der oft gar nicht, dass der Club rauchfrei ist. Eine Lösung hierfür könnte darin bestehen, mehr rauchfreie Schilder anzubringen, beispielsweise auch auf den Spielfeldern.

 

Die Botschaft

Thijn hat eine Botschaft für andere Kinder, die in einem rauchfreien Verein trainieren möchten: „Wenn du auch der Meinung bist, dass dein Sportverein rauchfrei sein sollte, dann werdet aktiv und geht zur Leitung. Gib nicht auf, es wird dir gelingen, den Club rauchfrei zu machen! “

Vater Willem: „Wir stellen fest, dass jeder den rauchfreien Sportverein unterstützt hat. Die Leute denken, dass es ein (zu) großer Schritt ist, aber wenn man erst einmal damit anfängt, ist es nicht so schlimm. Jeder mag es, in einem Nichtraucher-Sportpark zu sein. Macht einfach euren Sportpark rauchfrei! Auf diese Weise erhalten immer mehr Kinder ein gute Vorbilder.

 

Originaltext: Tijn (12) nam initiatief om voetbalvereiniging rookvrij maken

Übersetzung: Günter Haverkamp