Rookvrij-Kampagne gewinnt Werbepreis

Die mehrjährige Kampagne für die Generation rauchfrei in den Niederlanden, die im Jahr 2015 begann, hat den Bronze-Effie für die effektivste Werbekampagne in der Kategorie “Social Impact” erhalten.

Der Preis wurde verliehen, weil die Kampagne so viele Unterstützer motiviert hat. Mehrere Werbeagenturen arbeiten für die Kampagne.
Clean Air Niederland

Imperial Brand: Probleme mit E-Zigaretten

Im abgelaufenen Geschäftsjahr kann Imperial Brands ein Umsatzplus vorweisen, das Ergebnis geht aber zurück. Der britische Tabakkonzern blickt deshalb pessimistischer in die Zukunft. Er rechnet vor allem im E-Zigarettenbereich mit Problemen.

Obwohl Imperial Brands erst im September eine Gewinnwarnung ausgesprochen hat, bleiben die Kennzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr zum Teil deutlich hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Zudem wartete der britische Tabakkonzern mit einem verhalteneren Ausblick für das neue Geschäftsjahr auf.

finanz.net

Bundesregierung: Tatsächlich endlich ein Tabakwerbeverbot?

Bereits in der vergangenen Legislaturperiode gab es Pläne für ein umfassendes Verbot der Tabakwerbung. Dies scheiterte jedoch am am Widerstand der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf. Einem Bericht der “Bild am Sonntag” zufolge will die große Koalition die Tabakwerbung in Deutschland ab 2022 komplett verbieten.

Weiterlesen: Tagesspiegel FAZ ZEIT

Drogenbeauftragte: E-Zigarette ist kein Wellnessprodukt

Mehr Regulierung forderte Ludwig im Bereich Tabakwerbung: Sie sprach sich für ein umfassendes Außenwerbeverbot aus, das alle “Dampfprodukte” umfassen solle – also auch E-Zigaretten. Während der Konsum klassischer Zigaretten zurückgehe, seien E-Zigaretten weiter auf dem Vormarsch, besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Allerdings gebe es keine Langzeitstudien zu Auswirkungen auf die Gesundheit, sagte Ludwig: “Die E-Zigarette ist kein Wellnessprodukt.”

Deutsche Welle  Ärzteblatt

Altria: 4 Mrd. Euro verzockt

Der Marlboro-Hersteller Altria hat sich mit seiner Investition in den E-Zigaretten-Spezialisten Juul Labs verzockt. 4,5 Milliarden Dollar, rund 4 Milliarden Euro, muss Altria nun auf die Beteiligung abschreiben. Das gab das Unternehmen an diesem Donnerstag bekannt. Für den Anteil von 35 Prozent hatte der Tabakkonzern noch im Dezember knapp 13 Milliarden Dollar investiert.

Handelsblatt

Juul: E-Zigarette in der Krise

Die Welt der E-Zigaretten steckt in der Krise: Der größte Hersteller Juul will 500 Mitarbeiter entlassen. Das zeigt, wie schwer die jüngsten Skandale um abhängige Teenager und mysteriöse Lungenkrankheiten auf dem Unternehmen lasten.

Bisher kannte der E-Zigaretten-Hersteller Juul eigentlich nur eine Richtung: nach oben. Das Unternehmen aus San Francisco war eines der wertvollsten Einhörner – also jene Start-ups, die mehr als eine Milliarde Dollar wert sind. Der Tabakkonzern Altria hatte Juul mit 36 Milliarden Dollar bewertet, als er sich im Dezember für 13 Milliarden Dollar eine Beteiligung von 36 Prozent sicherte.

Handelsblatt

Philip Morris: E-Zigarette “viel Panik im Markt”

Philip Morris-Vorstand Jacek Olczak wirbt für das Ende der Zigarette. Doch auch die E-Zigarette als Alternative bereitet Probleme: Mysteriöse Todesfälle in den USA sorgen laut Olczak für „viel Panik im Markt“

Der Tabakkonzern Philip Morris zeigt sich offen für weitere Vorschriften und Regulierungen von klassischen Zigaretten, wenn sie den Wechsel zu E-Zigaretten beschleunigen. „Wenn sie ein gewisses Maß an Marktdurchdringung und Akzeptanz haben, müssen sie nicht warten, bis der letzte Raucher freiwillig aufgibt oder wechselt“, sagte Jacek Olczak, Vorstand und COO von Philip Morris International, im Capital-Interview (Ausgabe 11/2019, EVT 24. Oktober). „Es ist sinnvoll, diesen positiven Wandel durch fortschrittliche, regulatorische Maßnahmen zu beschleunigen.“

Capital

E-Zigarette: Rauchen ohne Risiko?

Keine erhöhten Risiken und deshalb keine strengeren Regeln, das ist grob zusammengefasst, die Reaktion der deutschen Behörden auf die mysteriösen E-Zigaretten-Todesfälle in den Vereinigten Staaten. Von 33 Todesopfern durch den Konsum elektronischer Zigaretten, offiziell registriert in 24 amerikanischen Bundesstaaten, sprach vor wenigen Tagen die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC. Dazu kommen allerdings noch weit mehr als tausend nachgewiesene und ebenso unerklärliche Erkrankungen vor allem der Lungen, die zumindest ein Missverständnis im Hinblick auf das Dampfen von E-Zigaretten oder E-Shishas auch bei den Gutgläubigsten aus der Welt schaffen sollten: Es lauern nicht unerhebliche Gesundheitsrisiken im vermeintlich harmlosen aromatisierten Wasserdampf.

FAZ

Rauchen: Weniger rauchen nutzt nichts

Weniger Zigaretten, weniger Schaden für die Lunge – diese Rechnung geht laut einer neuen Studie der Columbia University nicht auf. Wie die Forscher der New Yorker Universität herausfanden, schädigen auch wenige Zigaretten pro Tag die Lunge nachhaltig.

Für die Untersuchung wurden 25.352 Teilnehmer zwischen 17 und 93 Jahren mehr als 20 Jahre lang untersucht. Dabei wurde die Häufigkeit des Zigarettenkonsums, die Krankengeschichte und der Lebensstil der Teilnehmer berücksichtigt.

Bei Lungenfunktionstests fanden die Forscher heraus, dass Raucher und ehemalige Raucher eine schlechtere Lungenfunktion haben als Nichtraucher. Das Besondere: Zwischen den Lungen von starken Rauchern und den Lungen von leichten Rauchern gab es kaum einen Unterschied.

Im Allgemeinen nimmt die Lungenfunktion immer weiter ab, je älter Menschen werden. Rauchen beschleunigt die Schädigung der Lunge. Die Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag spielt laut der Studie jedoch kaum eine Rolle.

Abendblatt

NL: Wenn die Tabakindustrie anruft

Die Tabakindustrie suchte neue Lobbyisten, weshalb eine Personalvermittlerin des Tabakherstellers Imperial Tobacco den Abgeordneten Paul Smeulders von GroenLinks (Die Grünen) anrief. Ob er sich nicht für den Job interessierte. Er könne die Ansichten der GroenLinken über die Tabakindustrie positiv verändern.

Smeulders zeichnete das Gespräch mit der Personalvermittlerin auf und reagierte sehr überrascht, besonders als die Frau auf der anderen Seite der Leitung sagte, dass sie sich bereits an andere Abgeordnete gewandt hatte und von diesen positive Reaktionen erhalten hatte.

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