Es könnte der Wunsch von Raucherinnen
und Rauchern sein, dass Kinderarbeit
auf Tabakfeldern beendet wird!

Kinder haben keine Zukunft

Wir lernen Evandro (10 Jahre) im Film kennen. Er kennt nichts anderes als die Tabakplantage im Süden von Brasilien, steht ganz früh auf und wenn er aml zur Schule gehen kann, ist er müde.

„Mein Vater hat aufgehört zu rauchen,
weil ich ihm
jeden Tag
von den
arbeitenden Kindern erzählt habe“,

Sonia, 13 Jahre

 

Kinder haben in unseren Workshops eine große Ängste gezeigt, nun, wo sie begriffen haben, wie gefährdet ihre rauchenden Eltern sind.

Ob die rauchenden Eltern ahnen, dass ihre Kinder leiden, weil sie rauchen?

Das Schuldensystem

Die Tabakkonzerne geben Land und Maschinen auf Kredit. Die Ernte bringt zu wenig ein, weil die Preise von den Konzernen diktiert werden. So wachsen die Schulden. Es gibt keine Chance zu entkommen. Raucher*innen in Deutschland müsste das eigentlich stören.

Die Abnahme

Die regionale Annahmestelle für Tabak prüft die angelieferten Tabakballen. Kritisch wird die Qualität beurteilt und häufig geht der Daumen nach unten. Ohne, dass dies anfechtbar ist, wird der Ertrag für die Ernte gesenkt. Ein Rückschlag für die Familie und eine starke Abhängigkeit.

 

Das interessiert uns nicht

Die Tabakindustrie wehrt alle Anschuldigungen ab. Sie verstünden nicht, warum Eltern ihre Kinder Kinder auf Tabakplantagen arbeiten lassen und bei der Hitze schon mal gar nicht. Das ihre Verträge die Eltern zwingen, wollen sie nicht hören.

Tabak macht krank

Die Ärztin beklagt, dass gerade die Kinder bei der Arbeit durch Nikotin vergiftet, weil es über die Haut ins Blut gerät. Wenn die Kinder vier Stunden arbeiteten, käme es dem Konsum von 20 Zigaretten gleich... Die Kinder arbeiten oft 12 Stunden täglich!