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Kinder ausnutzen

Hunderttausende Kinder werden von der Tabakindustrie ausgenutzt. Auf den Tabakplantagen ernten und bearbeiten sie den Tabak und werden dabei hochgradig durch Nikotin vergiftet. Es dringt bei der Arbeit in die Haut ein und summiert sich auf die Menge von bis zu 50 Zigaretten am Tag. Die gesundheitlichen Folgen sind enorm. Wenn die Kinder überhaupt zur Schule gehen können, lassen Übelkeit, Schwindelgefühle und Müdigkeit das Lernen kaum zu. Sie sind die Verlierer!

Kinderrechte sind uns egal!

Die Tabakkonzerne haben Knebelverträge entwickelt, die die Farmerfamilien zwingen, ihre Kinder mitarbeiten zu lassen. Fragt man sie, sagen sie zynisch, dass sie doch die Kinderarbeit verbieten! Sie sind die Gewinner!

 

Kinder verführen

Dass in Deutschland Tabakwerbung erlaubt ist, kann niemand mehr verstehen. Drin klären wir die Schüler*innen über die gesundheitlichen Schäden des Rauchen auf, draußen vor der Schule werden sie dazu verführt. KEINE Werbung für todbringende Produkte!

 

Kinder haben Angst

Die Jugendlichen erfahren in der Schule in wichtigen Projekten, wie gefährlich das Rauchen ist. Viele erleben zu Hause, wie stark die Eltern rauchen. Sie wissen nun, dass ihre Eltern gefährdet sind und haben Angst. Ob das die Politiker*innen wissen?

 

Tipps

Das Thema macht wütend

Das Schicksal der arbeitenden Kinder geht den Jugendlichen hier sehr nah und die Wut auf die Tabakindustrie überträgt sich auf die Marken. Das Rauchen ist out.

 

Keine Werbung für Tabak!

Die Tabakmarken und ihre Botschaften klingen für sie nun wie Hohn. Sie wollen Werbeverbot in Deutschland wie in allen anderen europäischen Ländern! Die Lobbyisten der Tabakindustrie dürfen nicht über unsere Gesetze bestimmen!

 

Jugendliche machen Gesetz

Die Jugendlichen schauen sich an, welche Argumente für und gegen die Tabakwerbung genannt werden. Sie stimmen ab und bewerten. Vor allem aber sammeln sie eigene Ideen. Mehr

 

Knüll-Aktion

Wir sagen, dass in den Schachteln die unerfüllbaren Zukunftsträume der arbeitenden Kinder stecken. Sie werden beim zerknüllen der leeren Schachteln freigelassen. Ihr Appell an die Erwachsenen: Tut endlich was!

 

RAUCHFREIHEIT !

Wie wäre es, rund um eure Schule und eure Jugendeinrichtung würde nicht geraucht. Die Jugendlichen in Rotterdam hatten da eine tolle Idee und haben die Uni und das Krankenhaus mit ins Boot geholt. Macht es auch!

Aktiv werden

Knüll-Aktion mitmachen: Zigarettenschachteln sammeln und öffentlichwirksam und fotogen zerknüllen!

Eine Bannmeile um eure Schule: Keine Tabakwerbung, keine Raucher – FREIHEIT !

 

Lobbyarbeit

Das ist spannend! Die Tabakkonzerne machen Lobbyarbeit? Können wir auch! Die Gesellschaft mobilisieren? Nichts leichter als das! Politiker*innen beeinflussen? Na klar! Medien ansprechen? Selbstverständlich!

 

Mit dem Newsletter geben wir euch auch interne Informationen und Tipps für Schule und Jugendarbeit.

Auf die Facebook-Seite stellen wir wichtige Artikel und Aktionen. Wichtig für einen aktualisierten Unterricht!

Postet die Webseite! Andere wissen auch nichts von der Situation der Kinder auf Tabakfeldern. Nur wenn viele davon erfahren, können wir etwas ändern!

 

Unterstützer Sie uns

Wer hat NIKOTINKINDER angestoßen?

2013 bat uns unsere Aktivgruppe PEACEMAKERS (Realschulklasse 7c, Kerpen), das Thema Kinderarbeit auf Tabakfeldern aufzunehmen. Wir hatten davon noch nichts gehört und begannen, mit den Jugendlichen die Aktion aufzubauen. Eine Aktion von unten und durch und durch von Jugendlichen entwickelt.